Schwäbisches Frühlingsgedicht (nach Eduard Mörike)

Darin hätte das mit dem Frühlingsanfang aber auch "schiefgehen" können! So war es "nur" ein Blaues Auge. Do hemmr aber nomol Dussel g´het (Schriftdeutsch: Da haben wir aber wirklich noch einmal mehr Glück als Verstand gehabt.). Merke: "Weile statt Eile!" - oder auf Schwäbisch: "No net hudla!"
Cartoon: Schwäbisches Frühlingsgedicht (nach Eduard Mörike) 1
Eduard Mörike

"ER IST´S"

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab‘ ich vernommen!

(veröffentlicht 1832)
Title
Schwäbisches Frühlingsgedicht (nach Eduard Mörike)
Summary
Ein Frühlingsgedicht - nach Eduard Mörike (1804 - 1875, auch ein Schwabe).
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